Übungsdaten und Belastungsprofile
Quellen und Bilder
Übungsdaten: © 2026 Hasan Emir Yıldırım, exercises-dataset, MIT-Lizenz. Stand: 7455efae41b330c265e7cd4b78dfa848e7ce5ebd, 1.324 Einträge. Lizenztext.
Bilder/Animationen: © Gym visual — https://gymvisual.com/, Originalauflösung 180 × 180 Pixel. Die Medien sind von MIT ausgenommen. Medienhinweise. Die Website gestattet keine beliebige Weiterverwendung. Varianten ohne exakte Zuordnung behalten eigene schematische Bilder. Nicht eigens übersetzte Anleitungen sind als englische Originalanleitung gekennzeichnet.
Was die Einordnung aussagt
Für jede der 1.324 Übungen ist ein versionierter Bewertungsdatensatz hinterlegt. Er beschreibt einen groben relativen Anforderungsbedarf an Schulter/Nacken, Rücken, Knie, Hüfte, Ellenbogen, Handgelenk und Fuß/Sprunggelenk. Die Regeln berücksichtigen Bewegungsfamilie, Führung/Unterstützung, einbeinige Ausführung, Stoßbelastung und Überkopfbewegungen.
| Stufe | Bedeutung |
|---|---|
| 0 · Kein primärer Fokus | Kein Hauptfokus in dieser vereinfachten Zuordnung. Das bedeutet keine Nullbelastung. |
| 1 · Geringer Bedarf | Relativ geringer Bewegungs-/Stabilisierungsbedarf unter den beschriebenen Annahmen. |
| 2 · Mittlerer Bedarf | Relevante Anforderungen; Last und Bewegungsumfang bleiben individuell zu wählen. |
| 3 · Erhöhter Bedarf | Höhere Anforderungen oder Komplexität; bei entsprechender leichter Beschwerde nicht automatisch gewählt. |
| Unbekannt | Keine ausreichend eindeutige Zuordnung. Wird bei Beschwerden nicht als niedriger Wert behandelt. |
Die Einstufung nimmt leichte bis moderate externe Last, kontrollierte Ausführung und einen individuell komfortablen Bewegungsumfang an. Sie ist keine Messung von Gelenkkräften, Verletzungswahrscheinlichkeit oder individueller Verträglichkeit. Schweres Gewicht, anderer Bewegungsumfang, Technik, Gerät und Erkrankung können die tatsächliche Belastung erheblich verändern. Die Regeln und ihre Schwellen sind eigene, nicht klinisch validierte Heuristiken.
61 Einträge sind gezielt für die automatische Auswahl zugeordnet. Weitere 725 Einordnungen sind aus Datensatzmerkmalen abgeleitet und 538 sind als unklar gekennzeichnet. Beide letztgenannten Gruppen sind bei aktiven Beschwerdenfiltern von der automatischen Auswahl ausgeschlossen. Es wurden keine individuellen medizinischen Untersuchungen und keine klinische Prüfung dieser Einträge vorgenommen. Alle gespeicherten Profile mit Methodik und Quellen herunterladen.
Wie „Leicht / bekannt“ wirkt
Bei leichten, bekannten Beschwerden werden zugeordnete Varianten mit niedrigeren relativen Anforderungen bevorzugt. Beispielsweise kann eine geführte Brustpresse statt einer Schrägbankvariante oder eine beidbeinige Beinpresse statt eines Split Squats gewählt werden. Alternativen erhalten das Muskelziel; eine vollständige splitbezogene Muskelabdeckung wird überprüft. Bei knappem Zeitbudget werden zuerst Sätze reduziert. Explizite Bewegungsausschlüsse werden nicht übergangen. Ist eine Muskelgruppe darunter nicht einplanbar, wird die Planung mit einer Erklärung angehalten.
Negativbankdrücken ist keine universelle Lösung für Schulterbeschwerden: Griff, Schulterblattposition, Bewegungsweg und Last beeinflussen die Anforderungen. Deshalb erhält eine geführte Negativ-Brustpresse keinen pauschalen Vorteil gegenüber jeder anderen geführten Brustpresse. Die Schulter-Biomechanikstudie von Noteboom et al. untersucht Technikvarianten; sie validiert nicht unsere einzelnen Punktwerte.
Bei Knieangaben wird für Cardio vorrangig das Ergometer, danach ein verfügbarer Crosstrainer statt Laufen berücksichtigt. Ein Crosstrainer hat keine Landephase, kann aber weiterhin relevante Knieanforderungen erzeugen. Gerätevergleich von He et al.. Ebenso ist eine Beinpresse nicht mit jedem Winkel und Gewicht automatisch knieschonend; Escamilla et al. zeigen Technik- und Beugewinkeleinflüsse. Diese Studien begründen berücksichtigte Faktoren, keine individuelle Trainingsfreigabe.
Die Leitlinien zu patellofemoralen Beschwerden und Rotatorenmanschettenbeschwerden betonen individuelle Beurteilung und Belastungsanpassung. Die Auswahl einer Körperregion stellt keine dieser Diagnosen fest.
Grenzen und Warnzeichen
Neue, starke, ungeklärte oder nach einer Verletzung entstandene Beschwerden gehören nicht in die Auswahl „Leicht / bekannt“. Entsprechend angegebene Beschwerden und Warnzeichen sperren automatische Planung und Trainingsstart. Neue Schwäche/Taubheit, starke Schwellung oder fehlende Belastbarkeit erfordern medizinische Abklärung. Bei Blasen-/Darmstörungen mit Rückenbeschwerden, Atemnot oder Brustschmerz sofort medizinische Notfallhilfe suchen. Diese Beispiele sind keine vollständige Warnzeichenliste. Quellen: NHS Schulter, NHS Knie, Barnsley Hospital Rücken.
Leicht beginnen, nur im individuell komfortablen Bewegungsumfang trainieren und bei Schmerzen oder zunehmenden Beschwerden unterbrechen und gegebenenfalls fachlich abklären lassen. Eine andere Übung ist nicht automatisch schmerzfrei oder für eine bestimmte Erkrankung geeignet. Es wird keine Diagnose, Behandlung, Rehabilitation oder medizinische Freigabe angeboten.
Welche Daten gespeichert werden
Die Belastungsprofile sind allgemeine Übungsdaten. Die persönliche Beschwerdeauswahl gilt nur im geöffneten Tab; sie wird nicht als Beschwerdeprofil im Konto, localStorage oder sessionStorage gespeichert. Bei dauerhaftem Übungstausch gehen die Filter vorübergehend zur Prüfung an die eigene API. Gespeichert wird die geänderte Übungsauswahl, die weiterhin Rückschlüsse erlauben kann. Bekannte Beschwerde- und Körperdatenfelder werden vor neuem Online-Speichern entfernt; Freitexte werden dadurch nicht automatisch anonymisiert.
Datenschutzhinweise · Rechtliche Vorlagen sind nicht rechtsgeprüft.